Projekte
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Projekt 1  
Psychodynamische Fokaltherapie, kognitive Verhaltenstherapie und
„Treatment as usual“ bei ambulanten Patienten mit Anorexia nervosa: eine
randomisierte kontrollierte Studie („ANTOP“)
Eine vom amerikanischen „National Institute of Health (NIH)“ 2004
organisierte Expertenrunde empfahl, die Forschung zur Behandlung von
Anorexia nervosa mit hoher Priorität weiter zu verfolgen. Es handelt sich um
die weltweit erste Multicenter-Studie zur ambulanten Therapie der Anorexia
nervosa. Diese Studie wird erstmals im deutschen Sprachraum Therapiemanuale
zur ambulanten Therapie anorektischer Patienten entwickeln und überprüfen.
Das Hauptziel ist die Evaluation zweier manualisierter Psychotherapien (40
Sitzungen über 10 Monate) in der Behandlung erwachsener Patientinnen mit
Anorexia nervosa. Zum
jetzigen Zeitpunkt ist die Rekrutierung abgeschlossen. An zehn Zentren wurden
insgesamt 243 Patientinnen mit Anorexia Nervosa eingeschlossen. Die
Behandlungsphase ist fast beendet.
Kontaktaufnahme
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Projekt 2  
Anorexia nervosa im Kindes- und Jugendalter: tagesklinische versus
stationäre Behandlung („ANDI“)
Dies ist die erste Studie zum Vergleich von Langzeiteffekten zweier
Behandlungs-Settings (12 Wochen) in der Behandlung Jugendlicher mit Anorexia
Nervosa. Überprüft wird, ob ein tagesklinisches Behandlungs-Setting
vergleichbar effektiv wie das zurzeit übliche Standardverfahren der
stationären Behandlung ist. Zusätzlich soll anhand von Moderatoranalysen
herausgefunden werden, für welche Untergruppe jugendliche Patienten mit AN
welches Setting besser geeignet scheint. Es werden 6 Zentren an der Studie
teilnehmen und es sollen etwa 170 Patienten eingeschossen werden.
Die Rekrutierung wurde im
April 2010 abgeschlossen. Die Behandlungsphase dauert noch bis April 2011
an.
Kontaktaufnahme
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Projekt 3     
Internet-basierte Rückfallprophylaxe für Essstörungen nach stationärer
Therapie: Randomisierte und kontrollierte klinische Studie zur Anorexia
nervosa ("VIA") und
Bulimia nervosa ("IN@")
Während die stationäre Therapie von Anorexia und Bulimia nervosa weitgehend
erfolgreich ist, ist die Aufrechterhaltung des Therapieerfolgs nach der
Entlassung schwierig. Die Gründe dafür liegen in einem Mangel an effektiven
Nachbehandlungsmöglichkeiten, der Übergang in die ambulante Weiterbehandlung
ist meist wegen langer Wartezeiten nicht gewährleistet. Ziel dieser Studien
ist die Evaluation der Wirksamkeit zweier internetgestützten
Rückfallprophylaxeprogramme nach stationärer
Therapie.
Die Studie zur Anorexia Nervosa ("VIA") hat die
Rekrutierung beendet. Die Patientinnen haben im Juli 2010 die Bearbeitung
des Programms beendet.
Kontaktaufnahme
Bei der Studie zur Bulimie dauert die
Einschlussphase noch an. Gegenwärtig werden an 13 psychosomatischen Kliniken
in Deutschland Patientinnen mit Bulimia Nervosa rekrutiert.
Kontaktaufnahme
Studienteilnahme
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Projekt 5
Neuropsychologische Funktion, strukturelle und funktionelle
Hirnveränderungen bei Anorexia nervosa vor und nach Behandlung
Diese Studie erfasst die Auswirkungen der Gewichtszunahme auf die
Gehirn-Struktur und -Funktion mittels struktureller und funktioneller
Magnetresonanztomographie (MRT) sowie neuropsychologischen Tests und
untersucht die prognostische Bedeutung dieser neurobiologischen Aspekte bei
Patienten mit AN.
Kontaktaufnahme
Studienteilnahme
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Projekt 6
Genetik, Epigenetik und Endokrinologie bei Essstörungen
In den letzten Jahren konnte gezeigt werden, dass genetische und hormonelle
Mechanismen, die in der Regulation von Hunger, Sättigung und Körpergewicht
eine Rolle spielen, von Bedeutung bei der Adipositas und bei Essstörungen
sind. Es wird allen anorektischen Patientinnen Blut entnommen, und somit
wird eine in Größe und Phänotypisierung adäquates Sample für genetische und
endokrinologische Untersuchungen zur Verfügung stehen.
Die Blutentnahmen werden in der 2. Förderperiode auch im Rahmen der
INTERBED-Studie bei den Patientinnen und Patienten mit "Binge-Eating"-Störung
durchgeführt.
Kontaktaufnahme
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Projekt 7
Mediatoren und Moderatoren von Behandlungsoutcome im Rahmen von
Psychotherapiestudien bei Essstörungen
Mediatoren (warum – über welche Mechanismen - wirkt die Therapie) und
Moderatoren (für welche Patientinnen ist die Therapie am besten geeignet)
werden für die drei Psychotherapiestudien mit Hilfe komplexer statistischer
Verfahren untersucht.
Kontaktaufnahme
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Projekt 8
Entwicklung evidenz-basierter Leitlinien
Die Mitglieder des Verbundes haben sich zusammen mit weiteren Expertinnen
und Experten im Bereich der Essstörungen zu einer Leitliniengruppe
zusammengeschlossen. Bereits 2004 ist die Entwicklung evidenz-basierter
Leitlinien der Entwicklungsstufe 3 für die Diagnostik und Therapie von
Essstörungen begonnen worden und 2005 in das AWMF-Leitlinienregister unter
der Nr. 051/026 eingetragen worden. Leitlinien zur Behandlung von Patienten
mit Essstörungen in Deutschland müssen das Ziel verfolgen, Ärzten und
Psychologen gegenüber „zweckdienliche Maßnahmen der Krankenversorgung
(Prävention, Diagnostik, Therapie, Nachsorge) unter spezifischen klinischen
Umständen“ (AWMF 2000) zu empfehlen. Für diese Studie wird keine Förderung
beantragt (externe Förderung). Sie demonstriert die kontinuierliche
Kooperation der Mitglieder des Forschungsverbundes, die Studienergebnisse
können direkt in die Leitlinien eingehen und ihre Dissemination wird
erleichtert.
Im März 2006 wurde mit den Mitgliedern der Leitliniengruppe und des EDNET
die Deutsche Gesellschaft für Essstörungen (DGESS) gegründet.
Kontaktaufnahme
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Projekt 9
Datenmanagement und
Qualitätssicherung
Statistische Unterstützung erhält der Verbund durch das Institut für
Medizinische Biometrie und Epidemiologie (IMBE) der Universität Marburg
zusammen mit dem Koordinierungszentrum für Klinische Studien (KKS) Marburg.
Eine solche zentrale Einheit dient der Gewährleistung von einheitlichen und
hochwertigen Qualitätsstandards für statistisches Designs, Datenqualität,
statistische Analysen, Berichtswesen, Interpretation und Publikation der
Ergebnisse. Die Einheit übernimmt die zentrale Randomisierung, das
Datenmanagement, unterstützt die Entwicklung der statistischen Designs,
sowie die Analyse der Daten.
Kontaktaufnahme
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Projekt
3 (neu)  
Internet-basierte, angeleitete
Selbsthilfe für übergewichtige und adipöse Patientinnen und Patienten mit "Binge-Eating"-Störung
(INTERBED)
Bei der „Binge-Eating“ - Störung (BES)
handelt es sich um die am weitesten verbreitete Essstörung (2-5% der
Bevölkerung). Es sind beide Geschlechter etwa gleich häufig betroffen.
Hauptziel der INTERBED - Studie ist es, die Wirksamkeit einer
Internet-basierten, angeleiteten Selbsthilfe bei Patientinnen und Patienten
mit „Binge-Eating“ - Störung im Vergleich mit einer
kognitiv-verhaltenstherapeutischen Einzeltherapie (CBT), die zurzeit als
Goldstandard in der Behandlung der BES gilt, zu untersuchen. Es handelt sich
um eine multizentrische, randomisierte, kontrollierte Studie, in die 175
Patientinnen und Patienten eingeschlossen werden sollen.
Die CBT wird manualisiert als Einzeltherapie über 20 Sitzungen angeboten,
die Selbsthilfe wird über das Internet mit der Unterstützung eines Coaches
angeboten, der mit den Teilnehmenden in wöchentlichem e-mail Kontakt steht.
Nach der 4-monatigen Behandlungsphase folgt eine 6-monatige Katamnese.
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Studienteilnahme
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